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Alufolie: Positive Erwartungen für 2008
26.03.2008
Die in der European Aluminium Foil Association (EAFA) zusammengeschlossenen Hersteller haben im Jahr 2007 864.000 Tonnen Aluminiumfolie produziert und damit gegenüber dem Rekordjahr 2006 nur einen geringfügigen Rückgang von 0,2 Prozent zu verzeichnen – bei einem gleichzeitigen flächenbezogenen Wachstum von fast zwei Prozent. Diese erstmals im Jahresvergleich erhobenen flächenbezogenen Zahlen belegen nach Aussage der EAFA die seit Jahren vermutete Tatsache, dass das Wachstum in Quadratmetern deutlich über der in Tonnen gemessenen Marktentwicklung liegt.
„Dies ist ein Beitrag zur gesteigerten Ressourceneffizienz, d.h. mit einem immer geringen Einsatz von Rohstoffen wird ein höhere Nutzen für die Kunden erzielt,“ stellt EAFA Präsident Fred McDonogh heraus. Die Ablieferungen der dickeren Folien, die vor allem für Behälter und technische Anwendungen genutzt werden, nahmen gewichtsbezogen im In- und Ausland um deutliche 5,5 Prozent zu. Der Absatz von dünneren Folien, die meist für flexible Verpackungen genutzt werden, stieg in der Fläche um etwa fünf Prozent, während er gewichtsbezogen leicht um 1,3 Prozent sank. Der Absatz der EAFA Mitglieder in Europa stieg um ein Prozent, trotz wachsender Importe aus Asien. Aufgrund der Schwierigkeiten, in den Dollarraum zu exportieren, sanken die Ausfuhren um sechs Prozent.
Die Hersteller von Aluminiumfolien innerhalb der EAFA (EU-Mitgliedsstaaten, Armenien, Bulgarien, Norwegen, Russland, Schweiz, Slowenien, Tschechien, Türkei und Ungarn) stehen für etwa 98 Prozent des europäischen Folienmarktes. Alufolie geht zu rund drei Vierteln in den Verpackungsmarkt. Ihre Packstoffeigenschaften wie Festigkeit, Formbarkeit und Barriereschutz machen sie in vielen flexiblen Verpackungen und Behältern unverzichtbar.