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Rückblick interpack 2008

Moderates Wachstum in den USA

28.04.2008

In 2008 wollen Hersteller von Konsumartikeln und Industriegütern in Nordamerika rund 6.3 Mrd. Dollar in Verpackungsmaschinen investieren.

 

Das bedeutet im Vergleich zu 2007 eine leichte Steigerung von 0,6 Prozent. Das geht aus einer Studie des nordamerikanischen Verbandes der Verpackungsmaschinenhersteller (PMMI) über das Kaufverhalten im Verpackungsmaschinenbereich hervor. Nur im Bereich Lebensmittel (bis zu +4 Prozent) und Körperpflege (bis zu +2 Prozent) werde es ein leichtes Wachstum geben. Im Bereich Getränke (bis zu – 3 Prozent), Pharma (bis zu – 2 Prozent), Chemie (bis zu – 1 Prozent) und Non-Food (bis zu – 1 Prozent) werde die Nachfrage leicht abnehmen.

„Die Kunden unserer Mitglieder wollen trotz der sich abschwächenden Konjunktur an ihren Investitionsplänen für Verpackungsmaschinen für das Jahr 2008 festhalten“, bestätigt Charles D. Yuska, Präsident und CEO des Verbandes. „Rund 85 Prozent der in unserer Studie befragten 511 Investitionsentscheider wollen im Jahr 2008 in etwa soviel wie in 2007 investieren“, so Yuska weiter. Ausschlaggebend für die Investitionsentscheidungen seien der Ersatz älterer Anlagen, um Geschwindigkeit, Produktivität und Effizienz zu erhöhen (39,8 Prozent), der Kauf von neuen Verpackungslinien, um neue Produkte zu verpacken (36,2 Prozent) oder um die Produktion zu erhöhen (35,3 Prozent), die stärkere Automatisierung von Verpackungslinien (34,4 Prozent) sowie der Ersatz älterer Anlagen, um die Linienverlässlichkeit zu verbessern und Wartungskosten zu senken (32,6 Prozent).

Der Studie geht von folgenden Voraussetzungen aus: Das US-Bruttosozialprodukt steigt real um 1 bis 2 Prozent. Die Auslastung in den Produktionsbetrieben bleibt mit rund 80 Prozent in etwa gleich hoch wie in 2007, wird aber zum Ende des Jahres leicht nachlassen. Lebensmittelhersteller behalten ihre hohen Auslastungen mit 84 bis 86 Prozent während des Jahres 2008 bei. Das Konsumklima trübt sich ein, die Verbraucher werden 2008 angesichts schwieriger Kreditbedingungen, fallender Immobilienpreise und höherer Kosten für Lebensmittel und Energie zurückhaltender in ihren Ausgaben sein. Die Exportbedingungen für die USamerikanischen Unternehmen bleiben angesichts eines schwachen Dollarkurses und sich entwickelnder Auslandsmärkte günstig.

 
 

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