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OYSTAR setzt Hygiene-Standards: Branchenspezifische Anforderungen verlangen

19.11.2008

Gleichgültig ob in der Pharma- oder der Lebensmittelbranche: Die Reinheit der Produkte und damit die gesundheitliche Unbedenklichkeit spielt im Herstellungsprozess von Nahrungs- und Arzneimitteln eine entscheidende Rolle. OYSTAR. The Process & Packaging Group, weltweit die Nummer zwei bei Verpackungsmaschinen, -technologie und 
-dienstleistungen sowie Prozess-Know-how, setzt hierbei mit Neu- und Weiterentwicklungen nicht nur immer wieder Maßstäbe; durch die 17 weltweit agierenden Produktionsunternehmen der OYSTAR-Gruppe können zudem jahrzehntelange Erfahrungen und Synergien genutzt werden. Für die Branchen Molkerei, Nahrungsmittel und Getränke sowie Pharma und Kosmetik entsteht auf diese Weise Verpackungs- und Reinigungstechnologie auf höchstem Hygiene-Standard.

Hygienische Verpackung für Nahrungsmittel und Molkereiprodukte
Die Vorteile der Entkeimung mit Dampf und Druck haben viele Hersteller von Milchprodukten, Babynahrung oder Fruchtsäften erkannt. OYSTAR Gasti (D-Schwäbisch Hall) bietet die Becherfüll- und Verschließmaschine Dogaseptic in den Hygienestandards ‚ultraclean' und ‚aseptic' an, um den Verpackungsprozess frei von vegetativen Mikroorganismen bzw. frei von jeglichen Mikroorganismen inkl. Bakteriensporen zu halten. Beide Hygienestandards sind vielfach durch ein komplett geschlossenes Maschinensystem abgesichert, das Schutz vor Rekontamination mit infizierter Außenluft und eine sichere Packmittelsterilisation durch Wasserstoffperoxyd-Behandlung (H2O2) bietet.

Die Aseptik-Systeme von OYSTAR Hassia (D-Ranstadt) nutzen für die Folienentkeimung in FFS-Machinen ausschließlich Sattdampf. Denn Dampf ist in den meisten Molkerei- und Lebensmittelbetrieben vorhanden. Im Vergleich mit chemischen Verfahren hinterlässt Dampf keine Rückstände im Produkt und ist auch für das Bedienpersonal unbedenklich; zudem senkt es die Arbeitsplatzbelastung. Mit der von OYSTAR Hassia entwickelten Sattdampf-Sterilisation bei etwa 150 Grad Celsius hat beispielsweise Campina der bisherigen Sterilisation mit Wasserstoffperoxid den Rücken gekehrt.

In den USA wendet OYSTAR Packaging Technologies (USA-Davenport, Iowa) die patentierte MAP-Methode (Modified Atmosphere Packaging) bei der Verpackung von Lebensmitteln in Dosen, Gläsern, Flaschen, Ampullen, Beuteln, Taschen oder Schalen an. Dabei wird die Luft in der Verpackung abgesaugt und durch Gase wie Stickstoff, Sauerstoff oder CO2 ersetzt. Das MAP-Verfahren ist herkömmlichen Verfahren weit überlegen und hält die verpackte Ware sehr viel länger frisch. Typischerweise werden MAP-Lösungen angeboten für:

* Frische Nahrungsmittel wie Käse, Hackfleisch, verarbeitetes Fleisch und Geflügel, Gemüse und Nudeln
* Granulierte und Puderprodukte wie Babynahrung, Milchpulver und Kaffee.
* Speiseöle, Dressings, Dips und Soßen-Snack, Nüsse und Körner
* Healthcare und pharmazeutische Produkte sowie Produkte für gesunde Ernährung

Innovative Reinigungslösungen für die Pharmabranche
Pharmaunternehmen bietet die OYSTAR-Gruppe nicht nur Lösungen, die den hohen Hygieneanforderungen im Herstellungsprozess gerecht werden, sondern auch für die effiziente Reinigung der Verpackungsanlagen sorgen. Für sein neues und innovatives Clean-in-Place-Verfahren (CiP) Ultraclean hat OYSTAR Hüttlin (D-Schopfheim) einen Metallfilter in seine Wirbelschichtanlagen integriert, der sich während des Reinigungs-vorgangs öffnen lässt. Ein Innenkonus in der Filterpatrone wird über eine Kolbenstange nach unten gedrückt. Sobald sich der Filter öffnet, werden die Feststoffe auf dessen Reingasseite frei gespült. Dies verkürzt die Reinigungszeiten erheblich und gewährleistet gleichzeitig Reinheit auf höchstem Niveau.

Mit seinem Wash-in-Place-System (WiP) bietet OYSTAR Manesty (UK-Liverpool) eine komplett programmierbare Sequenz zur Säuberung von sämtlichen Substraten. Dabei können Wasser, Reinigungsmittel oder auch Schaum eingesetzt werden. Materialreste werden von der Zuführeinrichtung entfernt und automatisch weggespült, wodurch sich die Reinigungszeit deutlich verkürzt. Durch das einzigartige Gehäusedesign reduziert sich zudem die Anzahl der zu säubernden Komponenten. Die WiP-Sequenz kann außerdem an die Reinigung von Nebenanlagen wie Entstauber und prozessinterne Steuerungsgeräte gekoppelt werden.

www.oystar.com



 
 

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