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Starke Impulse für weiteres Wachstum der Kunststoff- und Kautschukindustrie: Ausgesprochen hohe Investitionsbereitschaft der mehr als 220.000 Fachbesucher

Starke Impulse für weiteres Wachstum der Kunststoff- und Kautschukindustrie: Ausgesprochen hohe Investitionsbereitschaft der mehr als 220.000 Fachbesucher
Die positive Marktentwicklung, die im unmittelbaren Vorfeld der weltgrößten Messe für die Kunststoff- und Kautschukindustrie deutlich wurde, prägte den Verlauf der K 2010 Düsseldorf und sorgte für hervorragende Stimmung bei den 3.102 Ausstellern. Die Unternehmen berichteten von überragend vielen Kontakten und einer deutlichen Investitionsbereitschaft der Fachbesucher, dem Aufbau vielversprechender neuer Kundenbeziehungen und zahlreichen, teils spontanen Geschäftsabschlüssen. Die Bilanz von Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirates der K 2010, fällt entsprechend positiv aus: „Die K 2010 fand genau zum richtigen Zeitpunkt statt und hat in allen Bereichen unserer Industrie für neue Impulse gesorgt. Die vielen, zum Teil unerwarteten konkreten Vertragsverhandlungen, die auf der Messe geführt wurden, sprechen für sich!“

Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, freute sich über das gute Ergebnis: „Mit mehr als 220.000 Fachbesuchern liegt die K 2010 deutlich über den Erwartungen, die wir angesichts der gerade erst zu Ende gehenden Krise in der Branche hegen durften! Wir sind sehr zufrieden, dass die Messe starke Impulse für ein weiteres Wachstum setzen konnte und unsere Aussteller mit zahlreichen internationalen Kunden von hoher Entscheidungs-kompetenz ins Geschäft gekommen sind.“

Verglichen mit der Vorveranstaltung im Jahr 2007 ist die Zahl der Besucher um etwa neun Prozent zurückgegangen. Doch damals befand sich die Branche in einer Höchstphase, die als Folge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise kurz danach ein jähes Ende fand.

Vor allem die Fülle technologischer Neuentwicklungen, die Rohstofferzeuger, Maschinenbauer und Hersteller von technischen Teilen präsentierten, begeisterte die Fachbesucher, die aus weit mehr als 100 Ländern zur K 2010 nach Düsseldorf gekommen waren. Ulrich Reifenhäuser dazu: „Es ist deutlich zu spüren, dass sich während der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise ein Investitionsstau aufgebaut hatte. Nun steigt weltweit die Nachfrage, und wir registrieren ein überwältigendes Kundeninteresse aus unseren Abnehmerbranchen. Die Innovationen, die auf der K 2010 Premiere haben, sorgen für einen kräftigen Schub im Auftragseingang. Jetzt kommt den Unternehmen zugute, dass sie auch in den schlechten Zeiten ihre Stärken ausgebaut, Neuheiten entwickelt und ihre Wettbewerbsfähigkeit entschieden gestärkt haben!“

Annähernd 60 Prozent der K-Besucher kamen nicht aus Deutschland. Die Fachleute stammten aus weit mehr als 100 Nationen aller Kontinente – selbst aus Äthiopien, Costa Rica, der Elfenbeinküste, den Falkland Inseln, Mauritius, Neu-Kaledonien und Turkmenistan kamen sie an den Rhein. Dabei wurde deutlich, dass in der Gruppe der internationalen Fachleute eine weitere Verschiebung zu Gunsten der Besucher aus Übersee stattgefunden hat. Zur K 2007 stammten noch 57 Prozent aller ausländischen Gäste aus Europa, in diesem Jahr waren es 54 Prozent. Der Anteil der Experten aus Übersee stieg somit auf 46 Prozent aller internationalen Gäste. Die größte Gruppe kam dabei aus Asien – etwa 30.000 Fachleute. Mit rund 11.000 Gästen aus Indien stellte der Subkontinent erneut den größten Anteil unter den asiatischen Besuchern. Erheblich angestiegen ist auch die Zahl der Fachbesucher aus der Türkei und aus Israel mit 4.100 bzw. 3.600 Geschäftsleuten. Vor drei Jahren waren es etwa 2.800 bzw. 2.300 gewesen. Im Vergleich zur K 2007 kamen auch mehr Besucher aus Ägypten, Brasilien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Mit rund 10.500 Geschäftsleuten ist die Zahl der Gäste vom gesamten lateinamerikanischen Kontinent stabil geblieben, aus den USA und Kanada kamen etwa 6.800 Fachbesucher.

Bei den Besuchern aus den europäischen Nachbarländern dominierten mit jeweils rund 7.000 Besuchern Frankreich und die Niederlande, gefolgt von Italien, Belgien und Österreich.

An erster Stelle des Angebotsinteresses stand bei rund zwei Dritteln aller befragten Besucher der Maschinen- und Anlagenbau. 48 Prozent und damit sieben Prozent mehr als zur K 2007 erklärten, an Roh- und Hilfsstoffen interessiert zu sein, für 26 Prozent waren Halbzeuge und technische Teile aus Kunststoff und Gummi der Hauptgrund ihres Kommens (Mehrfachnennungen möglich). 62 Prozent aller Besucher gehören dem Top- und Mittelmanagement an.

Bestnoten gab es von den Besuchern der K 2010 für das Angebot in den 19 Messehallen. 97 Prozent alle Fachleute lobten, die Ziele, die mit ihrem Besuch verbunden waren, voll erreicht zu haben.

Gerade in den Bereichen Energieeffizienz und Ressourcenschonung wird dem Kunststoff als Werkstoff für kreative Ideen eine große Zukunft vorhergesagt. Diese Erkenntnis spiegelte sich nicht nur in zahlreichen Beispielen an den Ständen der Aussteller aus 56 Nationen wider. Auch die Sonderschau „Visions in Polymers“ griff diese Thematik auf und stieß damit auf großes Interesse bei den Fachleuten aus aller Welt. In Filmsequenzen, mit ausgewählten Exponaten und in Diskussionen mit Fachleuten aus Industrie und Wissenschaft wurde deutlich, welche Entwicklungstrends auszumachen sind und welche neuartigen Anwendungen die Zukunft bringen kann. Verantwortlich für die Organisation von „Visions in Polymers“ zeichneten die deutsche Kunststoffindustrie unter Federführung von PlasticsEurope Deutschland e.V. und die Messe Düsseldorf.

Die nächste K-Düsseldorf findet vom 16. bis 23. Oktober 2013 statt.

Messe Düsseldorf GmbH

3. November 2010

* Die endgültige Version des Abschlussberichtes wird Mitte November 2010 zur Verfügung stehen.

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