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Schlussbericht: interpack 2011: So erfolgreich wie selten zuvor

Schlussbericht: interpack 2011: So erfolgreich wie selten zuvor
Die interpack 2011 schließt als eine der erfolgreichsten Veranstaltungen in der 53-jährigen Geschichte der weltweit bedeutendsten Messe der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie. Das war der einhellige Tenor vom 12. bis 18. Mai 2011 unter den 2.700 Ausstellern aus 60 Nationen in allen 19 restlos belegten Hallen des Düsseldorfer Messegeländes.

Die Aussteller der interpack 2011 waren bester Stimmung und berichteten von zahlreichen sehr guten Gesprächen mit hochrangigen Besuchern. Viele seien mit konkreten Aufträgen auf die Unternehmen zugekommen, so dass ein äußerst lukratives Nachmessegeschäft erwartet werde. Darunter seien besonders viele internationale Entscheider aus dem Top-Management gewesen. „Bei uns am Stand war das Interesse an unseren Produkten enorm. Wir haben 30 Prozent mehr Kontakte generiert als 2008, darunter auch Mitglieder der obersten Führungsebene, Markenartikler und viele potenzielle Neukunden. Ähnliches haben wir von zahlreichen anderen Ausstellern gehört. Die interpack hat die Nachhaltigkeit des positiven konjunkturellen Trends bestätigt“, so Christian Traumann, Präsident der interpack 2011 und Geschäftsführer des Ausstellers Multivac Sepp Haggenmüller.

Die Ergebnisse der Besucherbefragung bestätigen den Eindruck der Aussteller: Besonders auffällig ist die im Vergleich zur Vorveranstaltung abermals deutlich gestiegene Entscheiderquote. Beinahe drei Viertel der Fachbesucher stammen aus dem Management – ein absoluter Spitzenwert. Dazu trugen besonders die Fachbesucher der obersten Entscheiderebene bei, die noch zahlreicher zur interpack gekommen waren. Die Internationalität der interpack weist sie unverändert als die weltweite Leitmesse ihrer Branche aus. Über 100.000 der insgesamt 166.000 Fachbesucher reisten aus dem Ausland an. Das entspricht einem Anteil von mehr als 60 Prozent. Das Urteil der Besucher über das Messeangebot fiel hervorragend aus. Nachhaltigkeit, Sicherheit und Convenience waren die bestimmenden Themen in den Messehallen.

Bedingt durch den Eurovision Song Contest hat sich das Besuchsmuster der interpack verschoben. Viele Fachleute reisten erst nach dem Finale des Gesangswettbewerbes am 14. Mai an, das in unmittelbarer Nachbarschaft des Messegeländes in der Arena stattfand.

Besonderen Zuspruch bekam die interpack 2011 auch durch die Wahl und Gestaltung der Sonderthemen. Diese machten die interpack umso mehr zu einer einmaligen Kommunikationsplattform und seien in dieser Qualität weltweit einzigartig, so die Rückmeldung der beteiligten Unternehmen wie auch die der Besucher.

So zog die Premiere der Initiative SAVE FOOD, die sich gegen die internationalen Nahrungsmittelverluste richtet, und die von der Messe Düsseldorf in Kooperation mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ausgerichtet wurde, am 16. und 17. Mai über 300 Kongressteilnehmer aus der ganzen Welt an. Die Vertreter der Lebensmittel-Wertschöpfungskette vom Produzenten über die Verpackungsindustrie bis hin zum Handel sowie Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Nichtregierungsorganisationen zeigten sich sehr angetan von dieser Möglichkeit des kritischen Dialoges.

Hochkarätige Referenten wie unter anderem die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, der frühere Chef des UN-Umweltprogramms und Vorsitzende der jüngst von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingerichteten Ethikkommission für Kernenergie, Prof. Klaus Töpfer, sowie die Bürgermeisterin der indischen Metropole Mumbai, Shraddha Shridhar Jadhav, beleuchteten das Problem der weltweiten Lebensmittelverluste aus verschiedenen Blickwinkeln.

„Der Erfolg der Initiative SAVE FOOD zeigt, dass wir als Messe Düsseldorf unsere internationale Kompetenz in Sachen Verpackung in einen Kontext gestellt haben, von dem auch Bereiche außerhalb der Verpackungsbranche profitieren. Wir haben einen Dialog rund um eines der wichtigsten Themen unserer Zeit in Gang gesetzt, der sehr vielversprechend ist. Wir werden das Thema daher in Zusammenarbeit mit der FAO weiter fortführen. Das habe ich mit dem Stellvertretenden Generaldirektor der FAO, Herrn Traoré, vereinbart“, zieht Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, Bilanz. Bereits im Oktober dieses Jahres wird die SAVE FOOD Ausstellung, die zur interpack zu sehen war, am Hauptsitz der FAO in Rom in der Woche zum World Food Day gezeigt.

Doch nicht nur die Initiative SAVE FOOD stieß bei den Besuchern der interpack auf großes Interesse, auch die Sonderthemen INNOVATIONPARC PACKAGING und METAL PACKAGING PLAZA erfuhren einen regen Zuspruch.

Der INNOVATIONPARC PACKAGING unter dem Motto „Quality of Life“ bündelte in seinen fünf verschiedenen Shops zu den Themen Gesundheit, Sinn, Ästhetik, Einfachheit und Identität Unternehmen aus der ganzen Wertschöpfungskette. Diese zeigten eigens für die Sonderschau entwickelte Best Practices und Zukunftsvisionen, die vorher im Team erarbeitet worden waren. Dieses Konzept kam nicht nur bei den Besuchern gut an, sondern wurde auch von den beteiligten Unternehmen sehr gelobt. Es sei ein einzigartiges Forum entstanden, das Raum für konstruktiven Dialog und kreative Ideen geboten habe. Viele Besucher seien zudem gut vorbereitet und mit konkretem Interesse auf die einzelnen Unternehmen zugekommen.

Das zur interpack 2011 neue Sonderthema METAL PACKAGING PLAZA stand ebenfalls im Zeichen des Dialoges und der Information. In dem zentralen Vortragsforum fanden zahlreiche Präsentationen statt, in der Lounge trafen sich Anbieter und Interessenten rund um das Thema Metallverpackungen. Die METAL PACAKGING PLAZA wurde so zu einer zentralen Anlaufstelle für das Thema Metallverpackungen zur interpack mit der sich die beteiligten Verbände für Metallverpackungen, VMV sowie Empac, sehr zufrieden zeigten.

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